Das Oberengadin im Frühling, im Sommer und im Herbst
Die Berghänge sind mit dichten Tannen-, Föhren und Lärchenwäldern überzogen. Wenn sich die Lärchen im Herbst gelb verfärben, dann spricht man vom Engadinergold.
Wanderbegeisterte Urlauber können in den Wäldern Rothirsche und Rehe beobachten und in den gebirgigen Regionen Gämsen und Steinböcke, sowie mit etwas Glück Murmeltiere. In felsigen Seitentälern kann man durchaus von Steinadlern und Bartgeiern aus grosser Höhe beobachtet werden.
Eine unerschöpfliche Schatzkammer bietet sich den botanisch interessierten Urlaubern während ihrer Wanderungen, die sogenannte "Kryptogamenflora" besonders vielfältig und farbenfroh - eine Flora mit einer besonders intensiven Farbenpracht.
Wer gerne mit dem Mountainbike unterwegs ist, der kann direkt vor der Chesa Belvair losfahren. Einfach rechts abbiegen und die erste interessante Strecke wartet schon darauf von Ihnen bezwungen zu werden.
Der Silvaplanersee und speziell der sogenannte Malojawind sind gemeinsam dafür verantwortlich, dass sich Wassersportler (Segler, Windsurfer und Kiteboarder) hier ganz besonders wohlfühlen. Der Malojawind ist ein sehr konstanter, regelmässig ab Mittag eintreffender Wind. Anfängern stehen die Vormittagsstunden für erste Versuche im kühlen Nass zur Verfügung. Neben dem Silvaplanasee umfasst die Engadiner Seenplatte noch den Silsersee, den Champfèrersee und den St. Moritzersee.
Übrigens ... bei einer Wanderung am Silvaplanersee, „bei einem mächtigen pyramidal aufgethürmten Block unweit Surlej“, überkam Friedrich Nietzsche nach eigener Angabe der Gedanke der Ewigen Wiederkunft.
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